Seit dem Jahr 2009 ist in Deutschland auf dem Automarkt alles anders geworden. Menschen bringen ihren liebgewordenen Oldtimer samt Wackel-Dackel zum Schrottplatz und kassieren dafür die Umweltprämie, im Volksmund besser als Abwrackprämie bekannt. Durch dieses scheinbar günstige Geschäft, bei dem der Staat einem 2500,- EUR schenkt, muss man anschließend beim Neuwagenkauf auch nicht mehr so genau hinsehen. Ein Schnäppchen hat man auf jeden Fall gemacht, da ist man sich sicher.
Wer einen Neuwagen kauft, sollte trotz Umweltprämie darüber nachdenken, wie er das Auto finanzieren möchte. Natürlich, wer sein gespartes Geld immer bar unter dem Kopfkissen aufhebt, für den gibt es keine Tipps. Wer aber gerne sein Geld für sich arbeiten lässt und es daher zur Bank trägt, für den bieten sich Alternativen.
Autohändler arbeiten mit Banken zusammen, die für die Finanzierung eines Neu- oder Gebrauchtwagens ganz spezielle Konditionen anbieten. Da lohnt es sich zu vergleichen, ob man sein Geld nicht lieber auf der Bank lässt und die niedrigen Zinsen des Händlers in Anspruch nimmt. Bietet der Händler bei Barkauf aber einen saftigen Rabatt, dann kann es sogar von Vorteil sein, bei der Hausbank nach einem Kredit zu fragen.
Wer ein Auto finanzieren möchte, der sollte sich also vorher etwas informieren, bevor er überglücklich vor Freude über die Abwrackprämie einen Kaufvertrag unterschreibt. Übrigens waren gebrauchte Autos in Deutschland auch vor dem Jahr 2009 etwas wert. Wenn man den Ansturm auf die Schrottplätze betrachtet, scheinen das aber einige Autobesitzer vergessen zu haben.